Ahlen rockte durch die Nacht

Zuerst wurde herzhaft gelacht, später kräftig gerockt. Die erste Stadtfest-Nacht endete nach einem Senkrechtstart erst am frühen Morgen.

Von Dierk Hartleb

Mit einem stimmungsvollen Auftakt und fetzigen Rhythmen ist das 28. Ahlener Stadtfest am Freitagabend gestartet. Nach der Eröffnung mit dem traditionellen Fassanstich durch Bürgermeister Benedikt Ruhmöller, begleitet von den exotischen Klängen des „Balafons Orchestra“ aus Frankreich, erregten zunächst die schmucken Mitglieder der niederländischen „Tukkersconnexion“ mit ihrem artistischen Lügenbaron die Aufmerksamkeit des Publikums.

Dass „Fools Garden“ viel mehr als nur ihren berühmten Hit „Lemon Tree“ zu bieten haben, zeigten die vier Pforzheimer, die das begeisterte Publikum nach ihrer anderthalbstündigen Show mit einem gut aufgelegten Peter Freudenthaler als Frontsänger nicht von der Bühne lassen wollte.

Nahtlos ging es dann auf der zweiten Bühne mit „Goldplay“ weiter, die es erst ein wenig ruhiger angehen ließen, um dann im zweiten Teil ihres Konzertes mit den bekannten Songs von „Coldplay“ den Marktplatz zu rocken. Der erst noch coole Leadsänger Sven Ruppert begeisterte die Zuhörer nicht nur mit seiner charismatischen Stimme, sondern auch durch seine Bühnenpräsenz. Er tanzte sich anschließend durch die dicht gedrängten Reihen vor der Bühne.

Als dann weit nach Mitternacht „Crossfader“ aus Hameln die Bühne betrat, war die Partystimmung auf dem Höhepunkt. Mit Thomas Strickstrack und Jasmin Gaida tanzten sich die Ahlener in den frühen, noch etwas kühlen Samstagmorgen, der die Frühaufsteher gleich stadtfestangemessen mit der Sonne begrüßte.

(Mehr am Montag in der „Ahlener Zeitung“.)

Quelle: Westfälische Nachrichten

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