Wie in großen Stadien – Goldplay holt Coldplay Feeling nach Soest

SOEST Die Fans von Coldplay warten schon sehnsüchtig auf das für Dezember angekündigte neue Album „A Head Full Of Dreams“. Dazu sind sie dann auch live in den großen Stadien in Deutschland zu sehen. Für die Fans fern der Metropolen bieten Tribute Bands einen kleinen Trost, die Musik der großen Bands auch einmal live zu erleben.

„Goldplay Live“ mit Sänger Sven Ruppert, Schlagzeuger Martin Werner, Bassist Harald Pfeil und Gitarrist Markus Schmidt begeistern seit 5 Jahren mit Ihrer Hommage an „Coldplay“ die Fans. Trotz der Popularität des großen Vorbilds blieb der Saal im Kulturhaus „Alter Schlachthof“ nur halb gefüllt. Als Vorgruppe haben „Apples in Spice“ ihr Debut in Soest. Die Band um die Norwegerin Julie Mehlum und Philipp Hausmann präsentierte dem Publikum ihre Debut CD. Ihre eingängigen Folk-Rock -Melodien honorierten die Zuschauer mit mehr als Höflichkeitsapplaus. Nach einer halben Stunde mussten sie die Bühne verlassen. Mit ihrer frischen und unbekümmerten Live Präsenz hätten sie die Chance verdient ihr gesamtes Repertoire in Soest zu präsentieren.

„Coldplay“ hatten im Jahr 2000 mit ihrem Album Parachutes den kommerziellen Durchbruch und verkauften seitdem mehr als 60 Millionen CDs. Den Sound der Band prägen Klavier, Gitarren und die einfühlsame Stimme von Sänger Chris Martin. Bei 6 CDs und vielen Nummer-eins Hits kann eine Tribute Band aus dem vollen schöpfen. Die Live Konzerte von Coldplay sind bekannt für ihre atemberaubende Lichtshow. Flackernde Scheinwerfer tauchten auch die Schlachthof Bühne in grünes, blaues und rotes Licht. Zu „A Sky Full Of Stars“ verwandelt sich die Decke im Saal in einen Sternenhimmel- Natürlich fehlt auch nicht „Viva la Vida“, das die meist weiblichen Fans textsicher im vielstimmigen Chor mit den „Oohs, Oohs“ begleiten. Spätestens da erreichte die Partystimmung ihren Höhepunkt.

Sänger Sven Ruppert verausgabte sich auf der Bühne und hüpfte wie ein Derwisch auf und ab. Auch hatte er keine Berührungsängste und mischte sich singend unters Publikum. Bei der letzten Zugabe „Fix you“ verließ ihn langsam seine Stimme. Er und seine Band hatten alles gegeben. Die Fans waren zufrieden, mehr konnten sie nicht erwarten. jos (Soester Anzeiger)

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