Großer Andrang beim „Goldplay-Konzert“ auf dem Schultenhof

Die Rechnung ging am Freitagabend auf, als die Fans der Coldplay-Songs respektive der Tribute-Band bei Barbara Brüning und Sabine Hillenkamp Schlange standen, um sich mit Eintrittsbändern und Verzehrmarken zu versorgen. Wann hat man schon die Chance, eine Band zu hören, die so nah dran am Original sei, sagten sich mehr als 200 Besucher und feierten ausgelassen zur Musik ihrer Idole.

Sven Ruppert, Martin Werner, Maré Redweik und Alexander Collatz waren ihrerseits in ihrem Element und lieferten auf der Bühne eine tolle knapp zweistündige Show, die die Fans zwischen Anfang 20 und Mitte 70 vom ersten Song an mitriss. Es sei ihnen wichtig, nicht nur das musikalische Handwerk des britischen Originals um Chris Martin, sondern auch die Leidenschaft und Tiefe der Songs rüberzubringen,. Das erklärte der Sänger, Gitarrist und Pianist Sven Ruppert, der Goldplay Live vor mehr als neun Jahren gemeinsam mit dem Schlagzeuger Martin Werner und zwei weiteren Musikern aus der Taufe gehoben hat, zwischen dem Soundcheck und dem verspäteten Beginn der Show.

Beides gelang ihnen ebenso mühelos wie das Mitnehmen der bestens gelaunten und textsicheren Fans, die sie immer wieder einluden, an der Bühnenkante auf Tuchfühlung zu kommen, mit zu klatschen, zu tanzen, zu singen und mit Handylicht und Feuerzeug für noch mehr Stimmung zu sorgen.

Die Frauen und Männer aus nah und fern ließen sich nicht lange bitten und rückten den Musikern gerne immer wieder auf die Pelle. Goldplay Live wiederum schenkte sich nichts, präsentierte die Coldplay-Ohrwürmer mit enormer Spiel- und Bewegungsfreude sowie jeder Menge Emotion.

Während „Goldplay Live“ in der Scheune das Publikum mit Coldplay-Hits wie „Paradise“, „In my place“ oder „Viva la vida“ in Schach und bei Laune hielt, trotzten einige wenige Hartgesottene der Kälte und genossen die Musik mit ein wenig Abstand draußen an den Getränke- und Imbissständen.

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